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2010 in SEO – Hoffentlich mehr…

SEOals nur die langweilige Fortsetzung von 2001. Bei der aktuellen Entwicklungsgeschwindigkeit besteht dieses Risiko aber kaum. Der Monolith kann also ruhig und unbehelligt seine Bahn um den Jupiter ziehen. Wir sind schon voll und ganz damit beschäftigt, Google zu verstehen. Die Geheimnisse des Universums müssen da halt etwas warten ;-)

Auf was können wir uns also in 2010 einstellen?

I Entwicklungen in der Suche:

real-time-searchReal-Time Search

Das ist ein Thema, dass hoffentlich in 2010 geklärt wird. Was Google und Co. da bisher geliefert haben ist eher arm und wenig hilfreich. Ich denke, dass sehr viele Google-Nutzer keine klare Vorstellung von Twitter & Co. haben. Demzufolge können sie mit diesen Ergebnissen auch nicht viel anfangen.

Auch die bisherigen Anwendungsfälle waren nicht wirklich hilfreich. Immerhin hat Google mit Google-News die NAchrichtensuche schon sinnvoll bedient. Real-Time-Search behandelt aber Themen, die man aber kaum schon suchen kann. IMHO haben viele Nutzer erst das Interesse an einem Thema, wenn sie davon schon mal gehört haben. Ich habe zumindest nicht alle 5 Minuten nach Erdbeben gesucht, um von der Katastrophe in Haiti zu erfahren.

Hier warte ich als noch auf einen Massentauglichen Anwendungsfall. Bis dahin ist es ein lustiges experimentierend. Bin mal gespannt, was Google daraus noch macht.

Personalisierte Suche

Das Thema wurde schon sehr oft ausgerufen. 2009 hat Google aber doch extrem auf die Geschwindigkeit gedrückt. Das Thema ist nicht so trivial, wie es oft dargestellt wird. Offensichtlich aber glaubt man mittlerweile das Thema im Griff zu haben.

Somit hat die Suche neben dem Content, der Verlinkung und dem allgemeinen Nutzungsverhalten der Suchenden nun das persönliche Verhalten als Ranking- Kriterium fest integriert. Somit ist SEO nicht tot. Weiterhin benötigt man optimierte Websites, damit man überhaupt erst mal gefunden wird.

Nur wird es eben immer wichtiger, den Nutzer uns seine Bedürfnisse in das Zentrum der Bemühungen zu stellen. Für uns Inhouse-SEOs also nichts wirklich neues.

Direkte Antworten

Google will seine Nutzer schnell und einfach helfen die gesuchte Information zu finden. Das bedeutet nicht, dass Google unbedingt den Nutzer an eine Website abgeben will!

Das Beispiel Wetter zeigt ganz schön, dass Google versucht zuerst die Nutzeranfrage zu beantworten:

wetter-darmstadt

Wer nur wissen will, wie das Wetter wird, ist mit dieser Information schon mal versorgt. Ähnlich verhält es sich auch mit vielen regionalen Themen und anderen faktenorientierte Anfragen nach Börsen- oder Wechselkurse etc.

Dieser Trent ist schon seit Jahren zu beobachten Somit gehe ich davon aus, dass er anhält.

Rich Snippets und Mikroformate

Das Thema stammt ja ursprünglich von Yahoo! Google ist aber auf den Zug aufgesprungen. Ziel dieser Initiative ist es, den Content noch besser zu verstehen. Das Mittel der Wahl sind bestimmte Mikroformate die klar definierte Daten beschreiben. Beispielsweise Ratings. Wenn diese dann korrekt ausgezeichnet werden, können diese Informationen in den Snippets zum Ergebnis angezeigt werden. Und nachdem Google schon UK mit diesen Rich Snippets bedient, werden wir wohl auch bald in den Genuss dieser angereicherten Snippets kommen.

Und als SEO habe ich somit ein Mittel, die CTR auf mein Ergebnis zu steigern. Falls nicht, kann man die die Auszeichnung ja wieder entfernen ;-)

Google wird aber auch weiter an eigenen, vom Publisher unabhängigen, Verfahren arbeiten um die Snippets weiter anzureichern. Wir haben mit den Ankern in den Snippets in 2009 ja schon so unsere Erfahrungen gemacht. Unser Glück in Deutschland ist ja, dass wir immer etwas Zeit haben bis wir mit den US-Features beglückt werden. Grade für Inhouse-SEOs ein klarer Vorteil.

SERPs

Auch die Entwicklung der SERPs wird weitergehen. Google wird weiterhin mit der Einbindung der Oneboxen, Karten etc experimentieren. Auch Funktionen zur Verfeinerungen der Suchanfrage werden sich weiterentwickeln oder einfach nur mal alternativ platziert werden.

Und dann haben wir noch solche Funktionen wie das Wonder Wheel, SearchWiki und die noch ungeklärte Frage danach, ob wir eine feste Linke Funktionsspalte bekommen werden.

Alles im Allem wird Google auch in 2010 wild an der Darstellung und den Features der SERP experimentieren. Ich bin zumindest mal gespannt

II Suchmarkt in Deutschland

search-for-money Bing wird in Deutschland wohl auch in 2010 seine Kunden noch namentlich begrüßen können. Yahoo! ebenfalls und beide zusammen werden sich dann mit etwas Glück über die 5%-Hürde heben. Da wir aber leider nicht in der Politik sind, können sie sich davon nichts kaufen.

Da ist es ja fast noch spannender für einen SEO sich um den Partnerindex von Google zu kümmern. So haben t-online.de, web,.de etc. doch einen Vor-GUS Index. Da ist die Welt noch in Ordnung, keine Karten und keine Oneboxen stehen mehr zwischen dem eigenem Ranking und dem Nutzer ;-)

Und wenn wir Glück haben, klagen sich in 2010 noch einige Verleger aus dem Google-Index. Nur weil sie leider auf Vermarkter setzen die mithilfe veralteter Ideen versuchen Onlineinhalte zu vermarkten. BTW, neue Bannerformate und lustige Flashblickedinger sind nicht innovativ.

Google wurde erfolgreich, weil es Werbung weniger nervig gestaltet hat. Also, nicht das Hirn verlegen sondern benutzen. Kann nur weiterhelfen.

III SEO-Themen

SEOGeschwindigkeit

Lade zeit ist wohl eines der großen Themen in 2010. Zumindest für Inhouse-SEOs, da sich die Ladezeit nicht so einfach erhöhen lässt. Große Websites werden aus sehr vielen unterschiedlichen Systemen bedient, hinter denen meist noch mehr Stakeholder stehen. Das Thema ist also komplexer als es zuerst aussieht.

Ich persönlich bin aber davon überzeugt, dass sich eine schnelle Ladezeit extrem positiv auf die Nutzung eines Webangebots auswirkt. Eigentlich sollte eine schnelle Ladezeit deshalb auch ohne Google uns SEO ganz oben auf der Agenda eines jeden Verantwortlichen einer großen Website stehen. Deswegen geht mein Dank an Google und zwar dafür, diesem Thema etwas mehr nachdruck zu verleihen.

LSO Latent Semantische Optimierung

keywords OMG, für mich gibt es in SEO kein Thema was noch unnützer ist als LSO. Und wenn ich dann noch Content-DNA höre, kann ich nur noch lachend vom Stuhl fallen. Sorry, aber LSO ist sicher die beste Bezeichnung die es für SEO-Snake-Oil geben kann.

Warum? Ganz einfach.Es gibt so etwas wie Latent semantische Indexierung. Dabei wird versucht die Beziehungen zwischen Begriffen mithilfe von statistischen Verfahren zu ermitteln. Meist werden hierzu Kookurrenzverfahren angewendet. Hierbei werden alle Terme im Dokumentenstamm (im Fall von Google dem Webindex) hinsichtlich ihres gemeinsamen Auftretens in einem Dokument untersucht (das ist jetzt wirklich extrem Vereinfacht und soll nur die Idee wiedergeben). Wörter die oft zusammen in einem Dokument (oder auch einem Satz) vorkommen, scheinen verwandt zu sein.

Man kann natürlich auch eine Datenbank von Suchanfragen als Basis für solche Verfahren heranziehen, dann sind wie bei dem Anwendungsfall der Markus hier beschrieben hat: Die Macht der Marken

Ziel ist es, den Recall (also die Anzahl der gefundenen und zur Suchanfrage relevanten Dokumente) zu einer Suchanfrage zu erhöhen, indem man ein besseres Verständnis über das Gesuchte erhält.

Wenn ich nun als meinen Text so verändern will, dass ich genau zu den Ergebnissen von Google passen, müsste ich für meine Analyse den selben Dokumentenstamm nutzen. Wenn ich eine eigene Dokumentenbasis nutze, komme ich schlicht zu einem falschem Ergebnis!

Und schlimmer noch. Google rechnet sich da einen Wolf um die indexierten Dokumente besser zu verstehen und ich ändere dann meine Sprache. Hä? Erwischt. Wenn Google also so etwas wie LSA betreibt, schreibe ich einfach wie ein normaler Mensch, immerhin versucht Google ja grade mich zu verstehen.

Fazit: Jeder Anbieter der nicht den Google-Index nutzt, liefert falsche Daten. Und jeder Versuch Synonyme zu verwenden die nur mathematisch synonyme sind, verwirrt am Ende nur meine Nutzer.

Wenn man schon LSO machen will, fragt einfach Google selbst:

fernseher-verwandte-suchbegriffe

Diese Suchanfragen haben zumindest ein gewissen Suchvolumen ;-)

Fazit: Kümmert Euch um Eure Contententwicklung, Informationsarchitektur und dem Linkbuilding und lasst LSO einfach sterben.

SEO-Tools

2009 war sicher das Jahr der SEO-Tools. Ich denke, dass wir in Deutschland langsam auf eine Marktsättigung zusteuern. Unter Umständen sehen wir in 2010 schon die ersten Konsolidierungserscheinungen. Zumindest die Preise bewegen sich in eine angenehme Richtung für den Kunden.

Ich denke aber auch, dass wir bei allen Anbietern massive Entwicklungen sehen werden. Sistrix ist ja fast schon wöchentlich für neue Überraschungen gut. Ich habe mit zumindest angeschaut, die rechte Funktionsspalte genau im Auge zu behalten ;-)

Was ich mir von den Tools erhoffe:

1. Einfache APIs

Wir nutzen schon seit Jahren eine eigene Anwendung für unsere Reporting. Diese erhebt Rankings auf Basis von Keywordclustern zu denen es dann jeweils einen eigenen Sichbarkeitsindex gibt (Gewichtet nach Suchvolumen und Ranking). Somit muss man sich nicht mehr ständig alle Rankreports ansehen, sondern behält auch tausende von Keywords einfach und schnell im Überblick.

Vor allem aber zur Kopplung mit den internen Webanalysesystemen sind APIs notwendig. Schließlich sind 99% aller Mitarbeiter keine SEOs und haben keine Zeit ständig in Drittsystemen unterwegs zu sein. Deshalb ist es sehr wichtig mittelfristig die SEO-KPIs in die Webanalyse-Systeme zu bringen. Und nicht umgekehrt, wie es teilweise auch angeboten wird. Allein schon aus Datenschutzrechtlichen gründen werden SEO-Tools sich in bestehende Systeme integrieren müssen.

2. Backlinkdaten

Wer schon mehrere Systeme genutzt hat, wird gesehen haben wir stark sich die Backlinkdaten der Toolanbieter unterscheiden. Und wer diese dann mit den Daten aus den Webmastertools vergleicht, wird sich erst recht erschrecken. Hier ist mir bisher noch keine gute Lösung untergekommen. Das Web ist dynamisch. Links wandern von Kategorienseiten in Archive und in den Archiven immer weiter nach hinten.

Hier eine halbwegs vollständige Liste an Backlinks zu generieren ist fast unmöglich, außer man ist halt selbst eine Suchmaschine die ähnlich schnell und tief crawlt wie Google. Vor allem aber die Auswertungen zum Linkwachstum sind meist für die Tonne. Sobald ein Anbieter wieder mehr Server hat, findet er auch wieder neue Links. Google aber kannte diese schon recht lange etc.

3. Einfache Oberflächen

Inhouse-SEO ist ein Thema, das sehr viele Mitarbeiter berührt. Tools die einfach zu komplex daher kommen verursachen intern mehr Probleme als das sie helfen. Entweder sind die Kollegen verwirrt oder sie nutzen es gleich nicht. Oder man erspart es ihnen gleich und bereitet die Reports noch mal selbst auf, was man zeitlich aber nicht wirklich abbilden kann.

Ich denke, die Tools werden noch einfach werden um größere Zielgruppen in Unternehmen anzusprechen. Wie gesagt, welcher Produktmanager kann was mit einem mozRank und SVR anfangen? Wer anerkannt werden will spricht die Sprache seiner Empfänger, zumindest wenn er ihr Geld will. Und im Wöhe kommen diese Kennzahlen schlicht nicht vor.

Spezialisierung

SEO wird sich weiter spezialisieren. Offensichtlich ist es, wenn man die verschiedenen Suchräume wir Shopping, Bilder, News, Video etc. betrachtet. Für diese Suchen gibt es jetzt schon Spezialisten und diese werden noch wichtiger werden.

Aber auch das “normale” SEO wird sich spezialisieren. Wir werden technische SEOs sehen, die sich mit Themen wie RDFa, kanonischen URLs etc auseinandersetzen, inhaltliche SEOs die den Content optimieren, Informationsarchitekten die die Navigation optimieren und Websites inhaltlich strukturieren, Linkbuilder die sich im die Akquise von Backlinks kümmern und SMOs die versuchen aus den Social Medias Links und Traffic zu generieren.

Und wir werden strategische SEOs sehen, die Ziele und Maßnahmen definieren, Monitoren und die SEO-Maßnahmen optimieren.

Und ähnliches wird man natürlich auch bei SEO-Agenturen beobachten. Wir haben schon in 2009 ausschließlich auf spezialisierte Agenturen gesetzt, die uns bei bestimmten Themen unterstützen konnten. Und Gründungen wir die TRG zeigen, dass vor allem die strategische Beratung nachgefragt wird.

So gesehen wird es spezialisierte´Job- und Anbieterprofile geben. Man kann also zukünftig fragen “Was für ein SEO bist Du denn” ohne deswegen gleich die Kompetenz eines SEOs anzuzweifeln.

Bedeutung von (Inhouse)-SEO

In 2009 hat das Thema Inhouse-SEO massiv an Öffentlichkeit gewonnen. Und ich gehe davon aus, dass dieser Trend anhält. SEO ist immer ein strategisches Thema, was vielen Unternehmen langsam bewusst wird. SEOs sind weder Technik noch Marketing. Wenn sie sich richtig verstehen, sind sie Anwalt des Kunden. Sie wissen, was die Kunden suchen und wo man das Gesuchte im eigenen Angebot findet. Oft aber wissen sie auch, was am eigenen Angebot noch fehlt.

SEO wird immer dann wirkungsvoll wenn es neue Inhalte schafft, die nachgefragt werden. Wenn man also schon bei der Planung eines neuen Angebots integriert wird oder gar neue Angebote schafft. SEOs können helfen, die Bedürfnisse der Kunden frühzeitig zu identifizieren und zu berücksichtigen.

SEOs wissen auch, was die Konkurrenz im Web so alles anstellt, welche Websites mit wem kooperieren und welche Websites als Werbepartner relevant sind da sie im Moment die Nutzer von Google bekommen (Die Masterthesis einer unserer Studenten hat sich explizit mit der Eignung von Methoden des Onlinemarketings für die Competitive Intelligence beschäftigt).

Methoden aus dem SEO werden deswegen immer mehr an strategischer Bedeutung gewinnen. Denkt mal darüber nach, welche strategischen Informationen in einer Backlinkanalyse, einer Keywordanalyse oder auch in einem thematischem Sichtbarkeitsindex enthalten sind.

Wer es schafft diesen Mehrwert sichtbar zu machen wird am Ende vom Tag über andere Budgets verfügen und sich nicht mehr hinter SEM-Budget verstecken müssen. Sicher, SEM-Budgets sind einfacher zu erklären (und dennoch oft falsch ausgesteuert), SEO-Methoden sind aber breiter und umfassender.

Wir sind erst am Anfang einer Entwicklung, nicht am Ende!

IV Weitere Themen mit SEO-Relevanz

Social Media

Auch das Thema wird weiterhin an Bedeutung gewinnen. Und wird haben nach SEO einen weiteren Kanal, der sich der Kontrolle der Marketingabteilungen entzieht. Beginnt SEO immer mit der Suchanfrage des Nutzers, etwas was man nicht wirklich kontrollieren kann, dreht es sich bei Social Media immer im einen Dialog, Und diese lässt sich nicht beliebig steuern und vor allem nicht automatisieren oder einfach auslagern.

inetbuKlare Strategien und Ziele müssen formuliert und Maßnahmen methodisch geplant und umgesetzt werden. Nur dann kann der Lernprozess einsetzen, da man Fehler schnell entdeckt und nachsteuern kann. Aber auch die Aufwände und Erträge lassen sich nur so transparent darstellen. Und die Vorteile dürfen nicht nur im Linkbuilding liegen. Sicher, für uns SEOs liegen die Vorteile schnell auf der Hand. Für Unternehmen als ganzes gibt es aber wesentlich wichtigere Gründe sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Man muss aber auch feststellen, dass Social Media in Deutschland noch nicht die selbe Reichweite wie andere Onlinekanäle generieren kann. Deswegen sollten hier Ziele wie Kundenbindung, Engagement und Kundenservice auch noch im Vordergrund stehen.

Google und Politik

Google ist groß, reich und mächtig. Somit zieht es eine Menge Neid auf sich. Ich denke wir werden noch mehr absurde Klagen,  hilflose Aktionen etc. sehen. Die Welt hat sich verändert und viele Geschäftsmodelle haben sich noch nicht angepasst. Ich wünsche den Verlagen wirklich, dass sie überleben können. Sie werden sich aber, genau wie die Musikindustrie, schlicht mit weniger einnahmen abfinden müssen. BTW, einfach mal Free lesen. Nicht dass es da Antworten gibt, es zeigt aber, dass wie am Anfang und nicht am Ende einer Entwicklung sind.

Ich hoffe zumindest für alle die sich gegen Google in Position bringen, dass sie auch an echten Lösungen ihrer Probleme arbeiten.

Gleichzeitig wird Google aber auch Ansehen einbüßen. Ich denke, dass die Personalisierung noch nicht wirklich in der Bevölkerung angekommen ist. Wenn mein Vater aber realisiert, dass sich seine Ergebnisse von denen meiner Schwester unterscheiden, wird es sicher etwas irritiert sein. Und da es sich wie Google-Magie (also nicht transparent und irgendwie unheimlich) anfühlt, werden langsam einige Nutzer verunsichert. Zusammen mit Berichten auf WISO etc. besteht hier ein großes Risikopotential für die Freunde aller bunten Lavalampen. IMHO nimmt sich Google ungefragt zu viele Daten per Default.

Sprich, wenn Google jemanden im Bereich der Suche fürchten muss, ist es Google.

Eine unvollständige Auswahl weiterer SEO*Vorhersagen für  2010

Link Building Trends for 2010 – Search Engin Land

SEO Highlights 2009 und Ausblick auf 2010- twoqubes

SEO im Jahr 2010 – SEO-United

Erwartungen für 2010 – internetmarketing-news

8 Predictions for SEO 2010 – SEOmoz

Und was machen wir sonst noch in 2010? Nun, dass was wir immer machen, die Weltherrschaft an uns reißen ;.-)

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14 Responses to 2010 in SEO – Hoffentlich mehr…

  1. Ich denk mal das Social Media in diesem Jahr noch (ganz) gross kommen wird.

    Zur Ladezeitoptimierung: heterogene Systemlandschaften in (grossen) Unternehmen sind ja normal. Da wird dann das Thema Caching, CDNs und Komprimierung noch gross werden.

  2. Klasse Aussage: “Denkt mal darüber nach, welche strategischen Informationen in einer Backlinkanalyse, einer Keywordanalyse oder auch in einem thematischem Sichtbarkeitsindex enthalten sind”. Für mich wird Social Media enger mit SEO zusammenfachsen, als es bisher den Anschein hat. Virale und Dialog-Aktionen können auch gute Links hervorbringen.

  3. IMHO liegt das Problem da, wo unterschiedliche Lieferanten für eine Seite zuständig sind. Ich sage da nur AdServer vom Vermarkter etc.

  4. Hallo, eine sehr schöne Zusammenstellung. Bzgl. Spezialisierung der SEOs – das kann ich voll unterstreichen. On-Page wird (zumindest bei kleineren Projekten, die auf Systemen laufen, die von Haus aus schon relativ gut für SEO-Zwecke aufgestellt sind) an Gewicht verlieren. Zudem nimmt auch der Kenntnisstand von “normalen” Webmastern ständig zu. SEOs müssen sich also ihre Nischen suchen, die man zur Gruppe der Off-page-Maßnahmen zählen kann, bzw. ganzheitliche Strategiekonzepte entwickeln…

  5. Bei kleinen Websites hast Du sicher recht. Aber große und alte Websites haben mehr Backlinks als man sich vorstellen kann. Hier ist es dann wichtig die richtige Informationsarchitektur zu haben oder eben diese zu optimieren.

    Linkbuilding ist eine Spezialisierung die ich sehe, aber bei weitem nicht die Einzige.

  6. Man sind da viele Rechtschreib- und Grammatik-Fehler drin! :-D
    Die personalisierte Suche mag einem SEO ja im ersten Moment wirklich Sorgen bereiten, aber ich denke mit Tools wie keyword-position.de u.ä. kann man dieses Schreckgespenst etwas abwenden.

  7. Sorry Matthias, aber keyword-position.de spielt nicht ganz in unserer Liga. Wir erheben für über 50k Keywords und fassen diese zu gut 500 verschiedenen Kampagnen zusammen. Tendenz steigend. Diese kostenlosen Anwendungen sind dann doch eher für kleinere Projekte.

  8. [...] 2010 in SEO – Hoffentlich mehr… [...]

  9. Na dann viel Spass beim Optimieren eines Projekts für “über 50k Keywords”! :-D
    Übrigens: “u.ä.” bedeutet “und ähnliche”. ;-)

  10. [...] Außerdem stehen im ersten Monat eines Jahre bekanntlich die Jahresrück- und ausblicke an. Auf diese werde ich nicht noch mal eingehen, da ich meine zwei Gedanken dazu bereits in einem Post zusammengefasst habe. [...]

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