Suchmaschinenoptimierung jenseits von Agenturpräsentationen

Page Efficiency Index

Oder von Hannes als SEO-Effizienz bezeichnete Indexzahl, die angibt, wie stark im Durchschnitt die Seiten eines Webangebots auf die Visibility in Google einzahlen.

Hannes hat in seinem Posting das Thema sehr ausführlich beschrieben (also bitte lesen), so dass ich mir eine Wiederholung hier spare. Warum ich das Kind aber umbenenne liegt einfach daran, dass ich diesen Indexwert intern schon länger nutze und ihn eben so genannt habe.

Hannes stellt aber gleich einige Thesen zu diesem Index auf, die ich aus eigener Beobachtung bestätigen kann:

Die Erhebungsmethodik

Sichtbarkeitsindex von Sistrix / (Anzahl der Seiten im Index / 1000)

hat den Nachteil, dass Sistrix zwar wirklich sehr viele Keywords trackt, aber auch diese sind nur ein Bruchteil der Suchanfragen die wirklich gestellt werden. Vor allem Angebote die extrem auf den Long-Tail zielen oder einen starken lokalen Bezug haben schneiden hier schlechter ab als sie wirklich sind.

Für allgemeine Seiten aber, kann man diesen Wert recht gut nutzen. Wir haben so einen internen Benchmark unserer unterschiedlichen Webangebote und können so sehen, wo wir das größte Optimierungspotential haben. Noch besser wird das Ganze, wenn man die Visits aus Suchmaschinen der Berechnung zugrunde legt, was bei internen Angeboten ja möglich ist:

Visits aus Suchmaschinen pro Monat / Anzahl der Seiten im Index

Und dann hat man einen echten Page Efficiency Index, also den Wert den wir bei internen Vergleichen nutzen.

Und optimieren lässt er sich auch noch. Wenn man davon ausgeht, dass eine Website einen bestimmten Wert besitzt, der für Rankings eingesetzt werden kann, sagt uns der PEI sehr genau, wie gut wir mit diesem haushalten.

Durch geschickten Ausschluss von Seiten, die für SEO keinen Wert haben (Druckansichten, 2. – n. Seite von Listen, Sortierungen etc.), kann der Wert erheblich gesteigert werden. Man merkt dann recht schnell, dass man absolut weniger Seiten im Index hat, man mit diesen aber auch noch besser rankt. Außerdem hat man quasi “Platz” geschaffen um neue relevante Seiten zu erstellen und in den Index zu bekommen. Und so tastet man sich einfach Stück für Stück an das Optimum ran.

In diesem Sinn, Danke Hannes, dass Du das Thema aufgegriffen und wirklich umfangreich dargelegt hast.



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Hi David,

nun, wir machen es so, wie im Artikel beschrieben. Dein Ansatz ist schon wieder eine Stufe tiefer...

Der PEI zeigt einem erst mal, ob alles noch in Ordnung ist. Immerhin haben wir sehr viele Seiten, sehr viele Partner und wirklich sehr sehr viele Mitarbeiter.

Der Index sagt einem also nur WO man hinschauen sollte, erst danach kümmert man sich um das was. Es ist also ein Indikator dafür, ob noch alles in Ordnung ist und wo man Potentiale vermutet.

Erst danach geht man in eine Analyse. Uns fehlt aber schlicht die Zeit ständig alles zu analysieren, im Auge behalten müssen wir aber alles.

lg, Jens

an dem thema bin ich auch gerade verstärkt dran und ich denke die methode von hannes ist nett, wenn man mal ein par fremde domains, bzw. konkurrenten vergleichen möchte. da ist es dann ähnlich wie bei alexa. solange sich die analysierten seiten im gleichen keywordumfeld bewegen ist ein grober vergleich halbwegs repräsentativ.

mich würde mal interessieren wie ihr ungefähr pei ermittelt...
gleichst du die indexierten seiten mit den keywords und einstiegsseiten aus analytics ab?
so das man schnell ganze unterbereiche entdecken kann, die zwar im index sind, aber über suchmaschinen keinen, oder sehr wenigen traffic bekommen?

ich denke das wäre die beste variante um eine saubere noindex/nofollow strategie aufzusetzen, bzw. den link juice besser zu verteilen.

wenn du das so machst, dann würde mich natürlich interessieren ob du dafür eine "handelsübliche" software hast (oder mehrere kombiniert), oder eine eigenentwicklung?

vielleicht hast du ja bock noch einen ausführlicheren post dazu zu schreiben...

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