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Suchmaschinen & SEO – Mai 2009

31. Mai 2009 | 5 Kommentare | Kategorie Inhouse-SEO


Nachdem ich diesem Monat so gut wie nicht zum bloggen gekommen bin, zwingt mich jetzt zumindest mein Montasrückblick an die Tastatur. Und leider bin ich auch kaum dazu gekommen, den News ordentlich zu folgen, weshalb ich wirklich viel zum nachlesen hatte. Womit auch meine Motivation für die Monatsrückblicke geklärt ist, wenn aller Stricke reisen zwingen ich mich halt so endlich die Zeit für das Studium der Posts des letzten Monats zu nehmen.

Und diesen Monat war es wirklich notwendig. Selten hatte ich so viele zeitkritische Themen auf meinem Tisch, dass ich wirklich keine Zeit hatte irgendetwas zu lesen. Und privat hat dann mein Umzug viel Zeit beansprucht und mich auch noch vom Netz getrennt. Leichte Panik hinsichtlich der verpassten News machte sich schon langsam in mir breit. Jetzt bin ich aber wieder halbwegs auf der Höhe der Zeit und kann dieses Post schreiben….

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Soziale vs. algorithmische Suche

20. September 2008 | Keine Kommentare | Kategorie Suchmaschinen

Oft wurden schon nach alternativen für Google & Co. gefragt und einige Zeit waren vor allem in der Presse oft soziale Suchdienste als neue Hoffnung angepriesen worden. Diese von Menschen befüllten und bewerteten Systeme sollten doch hoffentlich besser sein als die eher phantasielosen Algorithmen der großen Suchmaschinen.

Nun, da wurden zum einem die Suchmaschinen massiv unterschätzt zum andern aber die in Deutschland doch recht ausgeprägte Nutzung der Dienste durch SEOs nicht berücksichtigt.

Dennoch hat es uns bei t-online interessiert, wie genau nun die Qualitätsunterschiede aussehen. Und da hat uns die Anfrage von Prof. Dirk Lewandowski von der HAW bezüglich eines gemeinsamen Projekts mit Lycos zur Evaluierung der Trefferqualität von sozialen und algorithmischen Suchen sehr gefreut. Um so mehr freut es mich, dass jetzt die Ergebnisse als Buch veröffentlicht wurden:

Lewandowski, Dirk; Maaß, Christian (Hrsg.): Web-2.0-Dienste als Ergänzung zu algorithmischen Suchmaschinen. Berlin: Logos, 2008

Wie man dem Titel schon entnehmen kann ging es bei dem Projekt nicht nur um einen einfachen Vergleich beider Ansätze. Vielmehr wurde geprüft ob soziale Suchen als Ergänzung von algorithmischen Suchdiensten herangezogen werden können. Allein schon aufgrund der wesentlich geringeren Abdeckung können soziale Suchen die großen Suchmaschinen nicht ablösen. Mehr zu “Soziale vs. algorithmische Suche” »

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Suchmaschinen, SEM & SEO – Juli 2008

1. August 2008 | Keine Kommentare | Kategorie SEO

Google: Wie findet man einen guten SEO?

Kein Witz, Google fragt uns, wie man gute SEOs findet. Nicht schlecht, und jede Agentur die sich so gerne als Meister der Dinge sieht und so unendlich ordentlich arbeitet, sollte seinen Input liefern.

IMHO sollte jeder der einen SEO sucht, aber selbst wissen für was. Wer einfach nur besser gefunden werden will, sollte lieber noch mal in sich gehen. SEO ist immer nur ein Kanal der einen Traffic bringen kann. Wie man den Traffic danach in Geld umwandelt, sollte aber vorher klar sein. Sprich, ma muss eine Strategie haben, kann dann operative Tätigkeiten auslagern. Wer einfach nur SEO um seiner selbst willen betreibt kann auch gleich in sein Auto steigen und einfach mal losfahren. Wenn dann der Tank leer ist, kann man ja sehen wo man ist. Dieses vorgehen scheint etwas sinnlos? Ja, ist es auch. Genauso sinnlos wie SEO um seiner selbst willen zu betreiben!

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Studie zur Aktualität deutscher Suchmaschinenindizes

Dirk Lewandowski, einer der wenigen deutschen Professoren die sich intensiv mit Websuchmaschinen auseinandersetzen, hat einen Artikel über die Aktualität von Suchmaschinenindizes (Preprint als PDF) im Journal of Information Science veröffentlicht.

Um die Qualität von Suchmaschinen zu bewerten, wurden vier Qualitätsmerkmale definiert:

1. Indexqualität

2. Qualität der Ergebnisse

3. Qualität der Suchfeatures

4. Usability der Suche

Die Aktualität des Index gehört als Unterpunkt zum Punkt 1, der Indexqualität. Wobei es hierbei nicht nur um die Aufnahme neuer Seiten geht, sondern auch um die zeitnahe Erfassung von Änderungen bei bestehenden Seiten und die Entfernung von gelöschten Seiten aus dem Index.

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Suchmaschinen, SEM & SEO – Mai 2008

1. Juni 2008 | Keine Kommentare | Kategorie SEO

Yahoo! Microsoft und das Internet

Da war doch mal eine Firma, die hatte Betriebssysteme auf allen PC und somit nahezu die IT-Weltherrschaft errungen hatte. Aber dann kam das Internet und die PCs wurden vernetzt. Die Technik begann in den Hintergrund zu treten und die Inhalte wurden wichtiger. Und da kam eine zweite Firma und versuchte diese Inhalte zu sortieren und somit zugänglich zu machen. Leider wuchsen diese Inhalte aber schneller als der Katalog. Und so gab es eine dritte Firma die erkannt hat, dass man eben diese Inhalte nur automatisiert erschließen und zugänglich machen kann. Und während die erste Firme immer noch nicht an das Internet glaubte, die zweite Firma Portale baute eroberte die Dritte das Netz und das Herz der Internetnutzer.

Damit könnte die Geschichte am Ende sein, wir sind aber in keiner Geschichte und somit gibt es auch kein Ende. Microsoft hat gemerkt, dass es das Internet wirklich gibt und versucht es zu erschließen, Yahoo! Hat gemerkt, dass man manchmal auch an das geldverdienen denken sollte und versucht hier besser zu werden. Beide zusammen sind an sich nicht schlecht, aber leider auch nicht gut genug. Anstatt aber an sich zu arbeiten um kompetitiv zu wer den, bescheren sie und ein Lustspiel sondergleichen. Und im Mai 2008 sieht es wie folgt aus:

Yahoo! Aktien verliert massiv an Wert nachdem das Übernahmeangebot ausgeschlagen wird. Startkurs am 05.05.2008 23,02 USD, immerhin über den rund 19 USD vor dem Übernahmedebakel (siehe Internetmarkeitng-News).

Yahoo! Von den Shareholdern jetzt scharf beobachtet beginnt mit diversen Meldungen Aktivität zu zeigen. So wurde der Suchindex auf Hadoop umgestellt, was für Yahoo! Sicher wichtig, für Nutzer aber ohne jeden sichtbaren Effekt ist. Dann wurden mit glue Page eine neue Version von Blenden Search gestartet, die jetzt auch Yahoo! -externe Quellen berücksichtigt, bei Madonna z.B. LastFM und bei Obama Wikipedia und YouTube. Und dann gab es natürlich den Start von SearchMonkey. Yahoo! öffnet somit die eigene Plattform für Entwickler und Seitenbetreiber (siehe auch OpenSearch bei Yahoo!) und will vermehrt auf Mikroformate (http://de.wikipedia.org/wiki/Mikroformat) setzen. Viel Aktivität. Aber an Aktivitäten hat es bei Yahoo! bisher kaum gemangelt, vielmehr an einer nachvollziehbaren und vor allem wertsteigernden Strategie. Mehr dazu bei Sistrix.

Am 19.05.2008 meldet dann JoJo, dass es doch wieder Gespräche zwischen Microsoft und Yahoo! gibt. Ziel diesmal eine Beteiligung, nicht eine Übernahme…

Und dann kommt der mit Abstand größte Schwachsinn aus dem Mund eines Milliardärs, was zeigt, das Geld einen nicht automatisch zu einem Experten auf allen Gebieten macht. Zumindest aber hat sich Carl Icahn mit der Idee den Google-Index Leerzukaufen echt selbst disqualifiziert. Seine Idee die TOP-5 Webseiten zu den TOP-25.000 Suchanfragen einfach zu kaufen und den Googlebot dann auszusperren ist aber wirklich nur absurd. Zum einem sind in den TOP-25.000 sehr viele navigationsorientierte Suchanfragen. Sprich die Nutzer werden nach AOL, Amazon, dell etc. suchen, und diese Firmen lassen sich nicht einfach Ihre Webseiten abkaufen. Zum anderen sind bei informationsorientierten Suchanfragen die Quellen nicht so wichtig wie die Information selbst. Wenn ich eine dpa-Meldung habe, habe ich alle und wenn die Wikipedia im Google-Index bleibt habe ich den Rest ;-). Du zu guter letzt werden die 25.000 Top-Suchanfragen kaum 10% des Suchtraffics ausmachen. Also Herr Icahn, wenn Du Dein Geld schon loswerden willst, überweise es mir doch einfach so. Hat genauso viel Effekt aber macht mich glücklicher ;-) Mehr dazu bei Sistrix und dem SOS-SEO-Blog.

Nun sitzt dieser Nicht-Suchexperte Herr Icahn aber leider im Yahoo! Aufsichtsrat (was vielleicht einige der Yahoo! Probleme erklärt…) und will jetzt den Verwaltungsrat bei Yahoo! übernehmen um eine Übernahme durch Microsoft zu ermöglichen. Diese führt dazu, dass Yahoo! erst mal die Hauptversammlung verschiebt. Um mal im Ernst, nachdem sich Herr Icahn als echter Internetexperte erwiesen hat, würde ich als Microsoft Yahoo! erst mal unter seiner „Führung“ lassen und in 6 Monaten für sehr wenig Geld übernehmen. Mit etwas Glück bekommt Microsoft dann gleich noch ein 25.000er Domainpaket als kostenlose Dreingabe. Zumindest besteht Yang auf seinen Chefposten, was ich bei der aktuellen Konkurrenzlage nur zu gut verstehen kann.

Wenn man aber mal den Humor außen vor lässt bleibt folgendes festzustellen. Microsoft und Yahoo! passen auf dem Papier gut zusammen, ob die Firmenkulturen aber gut harmonieren ist fraglich. Mit persönlich ist Yahoo! sehr sympathisch, auch wenn ich nur einige Dienste nutze. Zumindest hat Yahoo! das Internet mitgestaltet und hat IMHO ein wesentlich besseres Verständnis vom Netz als Microsoft. Beide aber zeigen derzeit ein mehr als kindliches Verhalten, was einzig Google in die Hände spielt. Anstatt selbst zu versuchen bessere Angebote (vielleicht auch zusammen) zu erstellen werden Ressourcen in sinnloser Art und Weise vergeudet. Wer den Shareholder in das Zentrum setzt verliert den User. Und wenn Shareholder leider nur ein 3-Monatsgedächtnis haben ist es die Aufgabe der Unternehmen dieses zu erweitern. Und wer in 10 Jahren noch Gelt verdienen will muss halt den User gewinnen und nicht versuchen die Shareholder über ihn zu stellen. Ist sicherlich nicht einfach hier die Interessen auszugleichen, aber die Herren CEOs bekommen dafür auch genug Gehalt. Also, werdet erwachsen, denkt an die Nutzer und steigert dann Eure Einnahmen. Oder unterhaltet uns weiter, Laientheater aus dem Silicon Valley ist auch recht unterhaltsam.

Und was mach Microsoft eigentlich derzeit? Da wird versucht, den Nutzer zu kaufen. Oder besser gesagt, den Käufer der über eine Microsoft-Anzeige einen kauft tätig einen Rabatt einzuräumen. Bei einem US-Marktanteil von unter 10% wohl der letzte Rettungsanker.

Powerset veröffentlicht Showcase

Powerset, die semantische Suchmaschine, hat einen ersten Showcase gestartet. Dieser bezieht sich aber ausschließlich auf die Daten von Wikipedia und Freebase. Insgesamt sieht die Sache auch recht schön aus, dass war es aber dann auch. Die Wikipediadaten sind aufgrund der internen Struktur recht einfach zu erschließen und zu verknüpfen und auch Freebase ist wesentlich strukturierter als die gemeine Website von Horst Müller. Somit zeigt Powerset nur, was man aus halbwegs strukturierten Daten machen kann. Schön, und? Weder Skalierung, nach Spambehandlung können so bewiesen werden, was zwei entscheidende Aufgaben einer Websuche einfach mal außen vor lässt. Was bleibt? Wikipedia könnte die interne Suche vielleicht an Powerset abgeben, aber für GYM gibt es keinen neuen Konkurrenten. Mehr dazu bei InternetMarketing-News.

Google Bildersuche mit neuen Algorithmen und Werbung

Lt. GoogleWatchBlog hat Google einige Änderungen an der Bildersuche angekündigt. Diese hat sich ja lange nicht mehr verändert, war also für eine Überarbeitung fällig. Der neue Algorithmus nennt sich sinniger weise VisualRank, einen längeren Artikel dazu gibt es bei Markus Kindler (VisualRank erklärt). Interessant ist aber auch der Versuch, Werbung in die Bilderseuche zu bringen. Bisher war diese Werbefrei, was zumindest in Deutschland die rechtlich unsichere Situation der Bildersuche etwas entschärfte. Immerhin ist es ein nicht kommerzialisierter Dienst, was bei Urheberrechtsklagen zumindest die Unterstellung einer kommerziellen Bereicherung erschwert. Immerhin kann schon die nicht genehmigt Darstellung eines Thumbnails als Eingriff in das Urheberrecht gewertet werden. Ich bin mal gespannt, ob Google auch in Deutschland AdSense in der Bildersuche einbinden wird und wie sich dieses auf die Anzahl der Klagen gegen Google auswirkt.

Google Strafen

Google Strafen oder besser neudeutsch Penaltys sind heiß diskutiert. Und oft wird man angerufen und gefragt, ob man sich ein Penalty eingefangen hat. Meist sind aber Schwankungen nur temporär, vor allem bei größeren Verschiebungen. Und leider ist Google an sich auch recht volatile geworden, vor allem bei aktuellen Themen. Da ist man schnell mal für eins bis zwei Wochen weg und das ganze Haus in Panik. Gut also, dass sich Sistrix des Themas mal mit einer Serie angenommen hat. Im ersten Teil werden die unterschiedlichen Strafen erläutert, im zweiten die Erkennung selbiger aufgezeigt und im dritten Teil Gegenmaßnahmen diskutiert. Alles in Allem eine sehr hilfreiche Serien die mir meine Arbeit wesentlich erleichtert. Die drei Artikel sind mittlerweile schon Teil meiner Standardantwortmail zum Thema geworden:

Google Penalty I – Arten von Penalty’s

Google Penalty II – Erkennung von Penalty’s

Google Penalty III – Beseitigung von Penalty’s

Das mobile Internet als Wachstumsmotor?

Zumindest Eric Schmidt sieht lt. FAZ-Interview hier sehr großes Potential (Und mir fällt hier gleich mal auf, dass die URLs von der FAZ so richtig übel sind – und die Keywords richtig lustig – sagt, gibt, tun – gut dass sich dafür keiner mehr interessiert ;-)).

Ich stand dem Thema vor meinem IPhone sehr kritisch gegenüber. Macht doch Internet mit Knuppelhandys so wirklich keinen Spaß. Mit dem IPhone wird das Thema aber langsam interessant, das das mobile Internet so wirklich mal Spaß macht. Aber auch hier sind die aktuellen Werbeformen noch wenig geeignet um erfolgreich zu funktionieren und lokale Services sind auch eher schlecht als recht. Aber der Markt kommt langsam in Bewegung und wenn die Tarife sich diesbezüglich anpassen könnte Herr Schmidt auch recht haben.

Absprungrate unterschätzt?

Ja ich glaube schon. OK, wir sind den ganzen Tag damit beschäftigt neue Kunden zu gewinnen. Dennoch sollte man sich immer wieder mal mit der Absprungrate beschäftigen. Wenn ich aus meinem Traffic 10% mehr Umsatz rausholen kann, benötige ich keine 10% mehr Nutzer. Oder aber ich kann mir diese erst leisten (z.B. über AdSense) weil ich jetzt auch 10% mehr bieten kann. IMHO ein wirklich unterschätztes Thema. Die Seokratie hat sich deswegen mit einem Post damit beschäftigt, wie man die Absprungrate verringern kann. Und schlecht für das Ranking dürfte eine geringere Absprungrate auch nicht sein. Immerhin kann Google über die Toolbar schon sehen, welche Seiten eine hohe Absprungrate aufweisen. Und wenn diese überdurchschnittlich hoch ist, wird sich sicher auch Google damit beschäftigen. Ich habe dazu zwar keinen Test gemacht, aber eine niedrigere Absprungrate ist an sich schon so wichtig, dass ich für meine eigene Motivation keinen Test benötige. In diesem Sinn, verringert Eure Absprungrate, der Artikel von der Seokratie kann hier erste Anhaltspunkte liefern.

Google öffne Dich

Nun ja, zumindest versucht man es. Hat man doch gemerkt, dass kaum jemand etwas von der Funktionsweise von Google weis. Und man hat auch gleich eingesehen, dass es an Google selbst liegt. Danach folgt eine Beschreibung der aktuellen Aufgaben und Tätigkeiten. Ich denke, wesentlich mehr wird uns Google auch zukünftig nicht verraten, haben wir aber auch nicht wirklich erwartet. Dennoch schön, dass die Menschen hinter den Themen einen Namen bekommen. Hier gibt es den Artikel im Original () und hier die Übersetzung.

PageRank Sculpting eine Penalty-Risiko?

Nachdem ich hier und hier bereits die Verbreitung von PageRank Scultping in Deutschland betrachtet habe, und auf Radio4SEO sogar eine ganze Sendung dem Thema gewidmet wurde, hat sich der Blog SearchEngineMarketing mit dem Risiko dieser Methode beschäftigt. Gefragt wurden hier 10 SEOs nach Ihrer Einschätzung zum Thema PageRank Sculpting. Vor allem hinsichtlich der Möglichkeit, dass man Google durch den Einsatz von Link-Nofollow zeigt, dass man sich mit SEO beschäftigt. Tendenziell wird die Methode als risikofrei eingestuft, wobei es auch einige Ausnahmen gibt.

Für mich ist das Thema PageRank Sculpting auch mehr als nur der bewusste Einsatz von Link-Nofollow. IMHO gehören hier auch der Einsatz von noindex, Javascript-Links und robot.txt hinzu. Generell ist es ein wichtiger Teil des internen Linkbuildings, also der bewussten internen Verlinkung. Wenn ich Google in den Warenkorb sende, dem Bot eine Session-ID verpassen und meinen Shop noch mal indexieren lasse erzeuge ich bei mir und bei Google Last, verfälsche unter Umständen meine Statistik und erzeuge ungewollt Duplicate Content. Wenn ich aus unerfindlichen Gründen Bilder in Pop-Ups öffne muss diese Pop-Up nicht im Google-Index landen. Schlimmstenfalls findet der Nutzer die Seite über Google und landet in einem Pop-Up welches keinen Kontext mehr hat. Für die Markenwahrnehmung (ein Pop-Up welches sich als normale HTML-Seite öffnet sieht meistens nach einer defekten Seite aus) und bringt mir keinen Mehrwert (der Nutzer kann aus dem dämlichen Pop-Up ja nicht zu meinem Angebot und will dieses meist auch nicht). Alles in Allem ist das Thema für große Websites extrem wichtig und Wirkungsvoll, haben diese doch oft eine Menge an Trust zu verteilen. Und auch für Google ist es sehr sinnvoll, wenn Inhalte die ohne Kontext kaum einen Mehrwert haben bereits von Anbieter so behandelt werden. Und wer dem Link-Nofollow kritisch gegenübersteht hat genug alternativen um dennoch aktiv die Vererbung von PageRank und Trust zu steuern. Warum sollte also gerade das von Google eingeführte Link-Nofollow negativ gewertet werden.

Herzlichen Glückwunsch

An das deutsche Webmasterforum von Google zum ersten Geburtstag. Hoffentlich folgen noch viele weitere ;-)

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Übernahmeangebot an Yahoo! zurückgezogen

4. Mai 2008 | 1 Kommentar | Kategorie Suchmaschinen, Yahoo!, bing (msn live)

OK, damit hat dann doch wohl keiner wirklich gerechnet. Ich habe ja auf eine feindliche Übernahme gewettet, zum Glück nur mit mir selbst.

Für den deutschen SEO/SEM-Markt hätte die Fusion sowieso recht wenig Auswirkungen gehabt. Die Nutzer die man in Summe über Yahoo! und msn/live bekommt kommen kaum an die Nutzer ran, die man über die großen Google-Partner bekommt (wobei ich schon auch etwas verwundert bin, dass sich noch keiner Gedanken über die Unterschiede im Ranking bei Google & den Google-Partnern gemacht hat. Die Indizes sind nämlich nicht identisch).

Insgesamt aber freue ich mich erst mal für Yahoo!, ist einfach eine sympathische Firme, was man von Microsoft so nicht zwingend behaupten kann. Auch sind mir drei Player immer noch lieber als Zwei. Dennoch bedeutet es für Yahoo! die eigene Ertragsschwäche asap zu überwinden und den Internet-Gemischtwarenladen zu konsolidieren.

Es gibt auch eine sehr ausführliche eMail Korrespondenz zwischen Steve Ballmer und Jerry Yang, JoJo hat dieser auch bereits gepostet:

Microsoft zieht Übernahmeangebot für Yahoo zurück

Und hier das deutsche Presseecho:

heise, golem, FTD, FAZ

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Suchmaschinen, SEM & SEO – April 2008

1. Mai 2008 | Keine Kommentare | Kategorie SEO

Der April war sicherlich der Monat der Konferenzen. Dankenswerterweise hat sich ja die SES entschlossen sich zu vertagen. So hatte man wenigstens die Chance das eigene Büro mal von innen zu sehen.

Hier kurz unsere Rückblicke auf die Konferenzen dieses Aprils:

SMX München

Online Marketing Gipfel Wiesbaden

und natürlich das Highlight: SEMSEO / Pubcon 2008

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