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Suchmaschinen & SEO – Juni 2009

1. Juli 2009 | 9 Kommentare | Kategorie SEO

Was gab es denn im Juni so neues von Google und auch für und SEOs mit etwas größeren Websites?

Eine recht dominantes Thema, zumindest in der ersten Monatshälfte, war wohl die Bekanntgabe der schon länger gültigen Änderungen in der Auswertung des Link-Nofollows durch Google. Meine Meinung hierzu habe ich in meinem Posting “ Nofollow ist nicht gleich PageRank Sculpting” hinreichend dargelegt, ich überspringe deswegen dieses Thema jetzt.

Google und Javascript-Links

Hierzu gibt es einen Artikel bei blogstorm der darauf eingeht, dass Google seine Fähigkeiten Javascript-Links zu interpretieren weiter ausbaut. Hierbei wird Bezug genommen auf den Artikel Google I/O: New Advances In The Searchability of JavaScript and Flash, But Is It Enough? von Vanessa Fox.

Wichtig ist, dass man sich auch der Nebenwirkungen im klaren ist. Wer jetzt beispielsweise versucht, seine nutzlos gewordenen Link-Nofollows durch Javascript-Links zu ersetzen, sollte prüfen, ob Google diese wirklich nicht interpretieren kann. Und dieser Job wird wohl immer wieder anfallen. Ein weiterer Grund warum ich kein Freund von solchen Techniken bin.

Man sollte das Thema dringend beobachten und prüfen, ob nach solchen Änderungen nicht plötzlich sehr viele neue Seiten der eigenen Websites im Googleindex auftauchen. Google ist teilweise sehr schnell dabei plötzlich sehr viele “neue” Seiten zu finden nur weil jetzt auf einmal Sortierfunktionen von Kategorien als zu folgende Links interpretiert haben. Und schwubs bekommt man über die Webmasterzentrale eine kleine aber deutliche Warnung, dass man eine sehr große Anzahl neuer und sehr ähnlicher URLs gefunden hat. Google, mal im ernst. Natürlich hast Du diese gefunden. Wenn man aber anfängt wild Javascript zu interpretieren sollte man sich danach nicht vorwurfsvoll an den Webmaster wenden. Aber wir haben ja mittlerweile Routine hinter Deinen Innovationen wieder aufzuräumen ;-)

Ach ja, und wenn wir schon mal dabei sind. Die URL zu einem IVW-Pixel muss man wirklich nicht indexieren, da ist einfach nichts zu finden. Auch nicht, wenn man Google ist.
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Suchmaschinen & SEO – Dezember 2008

3. Januar 2009 | 5 Kommentare | Kategorie SEO

Sorry, wieder mal leicht verspätet. Leider war ich die letzten Tage krankheitsbedingt inaktiv, was mich immerhin vor zu wilden Sylvesterpartys gerettet hat.

Aber jetzt bin ich fast wieder fit und deswegen kommt jetzt auch mein gewohnt subjektiver Monatsrückblick für den Dezember 2008. Und trotz Feiertage war doch einiges los:
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Duplicate Content oder kenne ich meine Website?

21. Juni 2008 | 3 Kommentare | Kategorie Technische Optimierung

Auf Blogs Optimieren gibt es aktuell einen Artikel, der sich mit dem Thema Duplicate Content befasst. Grund scheint die folgende Aussage von Google zum Thema zu sein:

… dass Duplicate Content in der Mehrzahl der Fälle keine negativen Effekte auf das Ranking eurer Site in unseren Suchergebnissen hat. Die doppelten Inhalte werden ganz einfach herausgefiltert …

Kurzum, diese Aussage von Google dient hier dazu, eine weitgehende Entwarnung im Bezug auf Duplicate Content zu geben. Für Blogs ist dieses auch sicher gerechtfertigt und der Artikel zeigt auch sehr gut, dass Panik im Bezug auf Duplicate Content nicht mehr angebracht ist.

Dennoch bin ich der Meinung, dass hier das Thema DC auch etwas verharmlost wird. Auch und grade für Umfangreiche Seiten ist dieses Thema sehr aktuell und oft nicht nachhaltig angegangen. Oft besteht sogar weitgehend Unkenntnis über das Problem, eigene Mirrors sind nicht zentral erfasst, Seiten sind unter unterschiedlichsten URLs erreichbar und Inhalte werden mehrfach verwendet.

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Suchmaschinen, SEM & SEO – März 2008

31. März 2008 | Keine Kommentare | Kategorie SEO

Ladezeit als Qualitätsfaktor für Landingpages

Google wird die Ladezeit einer Landigpage als Qualitätsfaktor in die Berechnung des Mindestgebots für eine Keywordkampagne einfließen lassen. Finde ich persönlich sehr gut, sollen doch Besitzer langsamer Seite bitte auch etwas dafür zaheln, dass Sie mir diese Warterei antun. Langsame Websites sind für Nutzer schon immer eine Zumutung gewesen und drücken auch die Conversion. So gesehen zogen langsame Seiten schon immer einiges an Opportunitätskosten nach sich, leider werden diese aber selten erhoben.

Ich bin auch schon immer der (subjektiven) Meinung gewesen, dass sich schnelle Seiten positiv auf die Indexierungsfrequenz auswirken können. Ich habe dafür keinen Beweis, halte es aber für durchaus möglich.

Fazit: Schon wieder einmal sind Suchmaschinen Treiber für eine verbesserte Usability, Danke!

Quellen & weitere Informationen:

@-web

Blogsoptimieren I

Blogsoptimieren II

internetmarketing-news

PageRank-Update II-2008

Er begann Ende Februar, wurde aber erst Anfang März auf allen Rechenzentren sichtbar. OK, wir haben hier unseren PR4 behalten und sonst ist dazu auch nicht mehr zu sagen…

Weitere Infos:

Searchlab

SOS-SEO Blog

Integration des Supplemental-Index schreitet voran

Google hielt sich ja lange Zeit zwei Indizes. Der normale Index und einen B-Index für weniger wichtige oder sehr ähnliche Seiten einer Website. Dieser zweite Index, Supplemental-Index, war sicherlich nicht das Ziel eines SEOs. Dennoch war er recht hilfreich. Gerade bei großen Websites konnte man hier prüfen, ob die einzelnen Seiten gegeneinander eine ausreichende Diskriminierungsstärke aufweisen um nicht in diesem B-Index zu landen und genug Linkpower auch auf die tieferen Inhalte wirkt.

Google hat aber Ende 2007 angekündigt, den B-Index abzuschaffen und die Inhalte in den Hauptindex zu überführen. Wer selbst die Indexierung großer Websites verfolgt, stellt seit dem teilweise große Schwankungen in der reinen Anzahl der indexierten Dokumente fest. Bei Sistrix gibt es jetzt einen Bericht zur Veränderungen beim Supplemental-Index für einige große Websiten.

Prognose für Onlie Werbemarkt 2008 bei 3,7 Mrd. Euro & Fachkräftemangel

Der BVDW veröffentlicht seine Prognose für die Entwicklung des Online Werbemarkts in 2008. Mit 3,7 Mrd. € wird eine neue Rekordmarke avisiert, der Fachkräftemangel wirkt sich aber bremsend auf die Entwicklung aus. Hier versucht der Verband durch seine Initiative Bildungsnetzwerk der Digitalen Wirtschaft gegenzusteuern.

OK, leider schafft es aber der Verband nicht mal, dass die für SEO/SEM zertifizierten Agenturen die Grundlagen des Geschäfts verstehen. Jetzt wollen sie auch noch junge Menschen ausbilden? Mir schwant schlimmes. Aber Banner verkaufen wird so ein Fachwirt für Online-Markeitng BVDW schon können. Und der Zusatz BVDW zeigt ja auch gleich, was man erwarten kann ;-)

IMHO stellt der Mangel an wirklich geeignetem Personal wirklich ein großes Problem dar. Ich persönlich engagiere mich deswegen auch als Dozent an der Hochschule Darmstadt, was meine Suche nach geeigneten Fachkräften doch wesentlich vereinfacht hat. Und ich finde auch jede Initiative in diesem Bereich sinnvoll. Nur bedeutet Online Marketing wesentlich mehr als Penetration von Nutzern mit Produkten, die diese noch nie wollten. Im Netz hat der Nutzer die Kontrolle und hier muss die Werbung dieser Tatsache einfach Rechnung tragen. Nervige Banner mit Soundeffekten etc. will einfach keiner sehen.

Deswegen, seit kreative, smart und vor allem relevant. Und da sehe ich leider beim BVDW eher schwarz…

Einen Backlink gibt es aber dennoch, die Hoffnung stirbt ja zuletzt…

Quelle: BVDW

TOP-50 der bestverlinktesten Domains

Sistrix hat eine Statistik zu den 50 am stärksten verlinkten Domains veröffentlicht. Wobei es sich hierbei um die Domainpopularität handelt, was sicherlich auch wesentlich aussagekraftiger ist:

Bestverlinkte Domains im deutschen Index

Sitesearch in den Google SERPs

Google zeigt zu (vermeidlich) navigationsorientierten Suchanfragen nicht nur Sitelinks an, sonder teilweise Suchfelder für eine Sitesearch innerhalb der jeweiligen Website. Für Nutzer sicherlich nützlich scheinen aber Websitebetreiber nicht immer begeistert von dieser Funktion zu sein. Immerhin entfallen so weniger PageImpressions auf die Anbieterseite, was bei einer TKP-Vermarktung nicht unbedingt gewünscht ist. Aber auch wer eine eigene Sitesearch betreibt und diese vermarktet wird von der neuen Google-Funktion nicht wirklich begeistert sein.

Quelle & Weitere Informationen:

Golem

GoogleWatchBlog

Position in der Google SERP hat einen Namen

Wer kennt das Problem nicht? Wie nennt man die erste Position in der Google SERP. Dieses Problem nahm sich SEO-United an und führte ein entsprechendes Voting durch. Und nun ist es offiziell, der erste Treffer bei Google heißt „P1“. Und die Welt dreht sich weiter…

Quelle & weitere Informationen:

SEO-United

GoogleWatchBlog

Weitere interessante Blogpost im März 2008:

Joost de Valk über PageRank sculpting, sehr interessant und vor allem für Inhouse-SEOs ein spannendes Thema

SOS-SEO Blog über Googles asynchrones Verhalten bei der Blitz-Indexierung

Uwe über die Etablierung einer Marke im Google-Index

Google-Beitrag bei 3Sat Neues (Link zum Video)

SEO-Scene über den Aufwand ein guter SEO zu sein

InsideSEM über AdWords Editor für Anfänger

Und zum Schluß, Matt Cutts Vorhersage für 2008

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Sculpting Your PageRank II – Der Einsatz von nofollow-Links bei Shopping- und Preisvergleichsseiten

1. Januar 2008 | 5 Kommentare | Kategorie Inhouse-SEO

Eine Einführung in das Thema erspare ich mir, die findet Ihr unter Sculpting Your PageRank I. In diesem zweiten und abschließenden Teil der Serie gehe ich auf die Ergebnisse der Shopping- und Preisvergleichsseiten ein.

Beginnen wir mit den Shopping-Portalen:

Website Interne Links davon noFollow Externe Links davon noFollow Summe Links Summe noFollow
aldi

4

0

24

0

28

0

amazon

188

0

0

0

188

0

ebay

1

0

175

0

176

0

ikea

64

0

1

0

65

0

media markt

29

0

4

0

33

0

mobile

16

0

41

3

57

3

otto

595

0

2

0

597

0

quelle

297

0

0

0

297

0

saturn

1

0

0

0

1

0

scout24

6

0

24

0

30

0

tchibo

68

0

1

0

69

0

weltbild

80

0

3

0

83

0

Durchschnitt

112

0

23

0

135

0

Überraschenderweise scheinen Shoppingportale ebenfalls kein Interesse an der Optimierung der internen PageRank-Vererbung zu haben. Sicher wird jetzt der Eine oder Andere sagen, dass einige der Anbieter ihr Geld im stationären Handel verdienen. Aber warum ist man dann überhaupt im Internet?

Dass allerdings auch die deutschen Ableger der amerikanischen Websites kein nofollow einsetzen, finde ich schon überraschend. Vor allem, da eBay sich ja wirklich für keinen noch so dämlichen Rubrikenbeschreibungstext zu schade ist. Immerhin rankt Amazon zu Mein Konto auf Eins, eine Position die bestimmt manche Bank gerne hätte.

Am Verhältnis interner zu externer Links wird aber auch deutlich, dass Amazon auf eine ordentliche Verzeichnisstruktur wert legt, wohingegen eBay sein Glück mit Subdomains versucht.

Einzig mobile setzt dezent Nofollow-Links ein. Nun ja, schon mal ein Anfang. Einige der Shoppingportale haben aber wirklich ganz andere Probleme als fehlende Nofollow-Links. Vor allem Otto versucht wohl mit knapp 600 ausgehenden Links jede FFA-Site blass aussehen zu lassen ;-) Auch sind bei den wenigsten deutschen Anbietern sinnvolle URL-Strukturen zu erkennen, ein wirklich stark verbreitetes Problem.

Saturn ist dafür sehr sparsam mit Links und schafft es unter www.saturn.de nur einen einzigen Link auf der Seite unterzubringen – allerdings sieht man die Seite auch nur, wenn man sie ohne Cookie von Saturn aufruft. Lustigerweise ist gerade dieser eine Link ein Kandidat für ein rel=nofollow-Attribut. Der Link zeigt nämlich auf die Datenschutzerklärung. Leider rankt die Seiten dennoch nicht zu Datenschutz, da man sich den Titel für die Seite kurzerhand gespart hat…

Tchibo schafft es übrigens zu Filiale suchen auf den ersten Platz bei Google.

Offensichtlich scheinen vor allem die deutschen Shoppingportale kaum Wert auf ein gutes Ranking zu legen. Zu viel ist hier einfach suboptimal, das Fehlen der nofollow-Links ist hier eher das kleinste Problem. Einzig bei eBay und Amazon verwundert es doch, da hier offensichtlich viel Wert auf ein gutes Ranking gelegt wird.

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Sculpting Your PageRank I – Der Einsatz von nofollow-Links auf großen deutschen Portalen und Newssites

31. Dezember 2007 | 12 Kommentare | Kategorie Inhouse-SEO

Die korrekte Überschrift müsste ja eher wie folgt lauten: “Der Nichteinsatz von nofollow-Links auf großen deutschen Websites“.

Aber bevor ich das Ergebnis vorwegnehme, eine kleine Einführung in das Thema. Als Anregung diente mir der Artikel Sculpting Your PageRank For Maximum SEO Impact von Stephan Spencer auf Search Engine Land. Hierbei geht es grob darum, wie eine optimale Vererbung des PageRanks auf großen Websites sichergestellt werden kann.

Hierzu gibt es viele Möglichkeiten, die ich alle unter dem Thema “Informationsarchitektur” sehe. Themen wie Breadcrumbs, Navigationsstrukturen, horizontale Verlinkungen etc. sind hier zu betrachten um das Relevanzparadoxon einer großen Website möglichst gut aufzubrechen. Meist wird nämlich die Startseite einer Website angelinkt, sie besitzt also den höchsten PageRank bzw. Linkpower. Die wichtigen – weil spezifischen – Informationseinheiten (Artikel, Produktbeschreibungen etc.) liegen aber in der Tiefe der Webangebote vergraben und werden nur selten von extern angelinkt. Eine optimale Vererbung der Linkpower von der Startseite ist hier also eine zentrale Aufgabe für einen Inhouse-SEO einer großen Website.

Eine Sonderrolle kommt hier dem Thema der nofollow-Links zu. Diese gehören nicht in den Bereich der Informationsarchitektur im klassischen Sinn, da es sich hier um ein reines SEO-Thema handelt. Hierbei geht es schlicht darum, dass die Linkpower nicht auf unwichtige Seiten gelenkt werden soll. Links die man für Google “entwertet“, reduzieren somit für Google die Gesamtanzahl an Links auf einer Seite. Und damit erhalten die wichtigen Links ein höheres Gewicht. Eine gute Erklärung hierzu findet man auch bei Sistrix.

Es gibt einige Linkziele, die jeder Websiteanbieter anlinken sollte, die aber nicht wirklich entscheidend für den Geschäftserfolg sind. Beispiele sind hier Links auf das Impressum, die Erklärung zum Daten- und/oder Jugendschutz, zur Anmeldung oder zum Warenkorb. Eine Entwertung dieser Links kann meist global im Template vorgenommen werden, was den realen Zeit- und Kostenaufwand gering hält.

Ich habe mir deswegen die Startseiten von populären deutschen Websites (bzw. deutsche Versionen amerikanischer Anbieter) angesehen und geprüft, wie verbreitet der Einsatz von nofollow-Links in der Praxis bereits ist. Um meinen Aufwand gering zu halten, habe ich hierzu das Tool seoquake genutzt. SEOQuake listet alle Links einer Website getrennt nach internen und externen Links auf und gibt hierzu auch an, wie viele davon mit dem Attribut rel=nofollow für Google entwertet wurden. Hierbei wird ein Link der auf seine Subdomain zeigt ebenfalls als extern gewertet.

Ich habe bei meiner Analyse zwischen Portalen (beinhaltet Portale und große Newssites), Shoppingportalen und Preisvergleichsseiten unterschieden. Nachfolgend die tabellarische Aufstellung der Ergebnisse für die Portale:

Website

Interne

Links

davon

noFollow

Externe

Links

davon

noFollow

Summe

Links

Summe

noFollow

aol

32

 

60

 

92

0

ard

70

 

13

 

83

0

bild

178

 

8

 

186

0

freenet

56

 

66

 

122

0

gmx

2

 

147

 

149

0

lycos

135

 

35

 

170

0

meine stadt

126

35

31

21

157

56

msn

1

 

160

 

161

0

rtl

56

 

34

 

90

0

spiegel

258

 

122

 

380

0

web.de

3

 

160

 

163

0

yahoo

142

 

14

 

156

0

zdf

83

 

11

 

94

0

Durchschnitt

88

3

66

2

154

4

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