12. Mai 2008 | |
Kategorie SEO
In den letzten Tagen gab es drei Posts die sich mehr oder weniger mit dem Thema befassen. Startpunkt der Diskussion war der Post SEO has no future von ShoeMoney. Er geht davon aus, dass Google immer stärker sociale voitings, oder einfach das Nutzerverhalten beim Ranking berücksichtigen wird. Als Beispiele führt er hier die Daten der Google-Toolbar oder Analytics an. Meiner Meinung nach wird Google durchaus versuchen diese Daten zu nutzen, da diese nur schwer vom Publisher beeinflusst werden können. Google ist immer bestrebt, seine Rankingverfahren auf vom Publisher unabhängige Daten zu stützen, da Google dem Publisher erst mal misstraut. Schon der PageRank war eine Rankingmethode die vom eigentlichem Inhalte der Seite unabhängig und damit vom Publisher somit schwerer zu kontrollieren war. Jetzt haben wir zwar alle Methoden gefunden auch damit umzugehen, aber die grundlegende Idee wie Google sich weiterentwickeln wird, ist offensichtlich. Immer wieder wieder Methoden zu finden, die der Publisher nicht so einfach kontrollieren kann (Weswegen Google niemals ein Freund vom semantic Web wird, da die Publisher selbst für die wie auch immer geartete semantische Auszeichnung zuständig sind. Eine Methode also, die der Google-Idee diametral entgegensteht. Und wie der Einsatz von Keywords gezeigt hat, zu recht).
Roy Huiskey hat nun als Reaktion auf ShoeMoney den Post Reactionary vs. Visionary SEO geschrieben. Hier stimmt er der ShoeMoney in seiner Analyse der Situation zu. Einfach ein bisschen Titel optimieren, dann beliebig Links organisieren und fertig wird es wohl in Zukunft nicht mehr geben. Die Zeiten des einfachen SEOs und des schnelles Gelds neigen sich dem Ende zu. Und wer nur den Trends hinterherläuft wird es schwer haben. Wer aber frühzeitig antizipiert kann jetzt schon die Grundlage für zukünftige Plazierungen legen.
Joost antwortet hierzu mit dem Post The difference between being on top of and ahead of your (SEO) game. Auch er sieht große Vorteile darin, sich frühzeitig (z.B. mittels Patentrecherche etc.) über kommende Entwicklungen auf dem laufenden zu halten. Er sieht aber wenig Nutzen darin sozusagen in vorauseilender Gehorsam frühzeitig auf erfolgreiche Methoden zu verzichten.
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